Problemunkräutern auf Brachflächen dürfen auf Antrag bekämpft werden

24. Juli 2015

Auf Brachflächen oder auch brachliegenden ökologischen Vorrangflächen ist gemäß der Agrarzahlung-Verpflichtungsver¬ordnung der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verboten. Das Landwirtschaftsministerium in NRW gestattet jetzt eine Ausnahme von dieser Verpflichtung, wenn durch Problemunkräuter, z.B. Herkulesstaude, Jakobs-Kreuzkraut, eine Gefahr für Mensch und Tier besteht.

Die Bekämpfung darf erst nach schriftlicher Genehmigung und nach Beratung durch die regionale Pflanzenschutzberatung oder den Pflanzenschutzdienst der LWK erfolgen. Der Antrag auf die Ausnahmegenehmigung ist bei den Kreisstellen einzureichen. Weitere Infos und das Antragsformular sind zu finden unter: www.landwirtschaftskammer.de.

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