Ausnahmegenehmigung: Futter von Brachflächen darf genutzt werden

24. Juli 2015

Das NRW-Landwirtschaftsministerium erlaubt in einigen Regionen des Landes die Nutzung des Aufwuchses von Brachflächen und Feldrändern, die als ökologische Vorrangflächen beantragt wurden. In den stark betroffenen Landkreisen und kreisfreien Städten (Coesfeld, Gütersloh, Recklinghausen, Warendorf, Wesel, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Oberhausen, Remscheid) ist ab sofort auf brachliegenden Flächen oder Feldrändern, die als ökologische Vorrangflächen beantragt wurden, eine Beweidung oder Futtergewinnung möglich.

Soweit Flächen betroffen sind, auf denen gleichzeitig Agrarumweltmaßnahmen durchgeführt werden, sind die damit verbundenen Förderbestimmungen einzuhalten. Dies bedeutet unter anderem, dass der Aufwuchs von Uferrandstreifen zu Futterzwecken gemäht werden kann, diese Flächen aber nicht mit Tieren beweidet werden dürfen.

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