DBV: Analyse zum Russlandembargo

12. August 2015

Aus einer Analyse des DBV zum russischen Importstopp für Nahrungsmittel geht hervor, dass die Erlöse für deutsche Agrarexporte nach Russland von etwa 1,8 auf 0,9 Milliarden Euro gesunken sind. Besonders gravierend sind nach Einschätzung des DBV immer noch die indirekten Wirkungen. Mengen, die bisher nach Russland exportiert wurden, drängen auf den EU-Binnenmarkt und sorgen für zusätzlichen Preisdruck. Insgesamt rechnet der DBV mit wirtschaftlichen Einbußen von mindestens 600 bis 800 Millionen Euro in der deutschen Landwirtschaft. Je nach Wirkung der indirekten Effekte können die Einbußen auch 1 Milliarde Euro und darüber betragen. Das Embargo bedeutet nach DBV-Schätzungen für einen deutschen Schweinemäster, der im Jahr 4.000 Schweine verkauft, einen jährlichen Verlust von 32.000 Euro.

Die Analyse steht unter  www.bauernverband.de/belastungen-russlandembargo zum Download zur Verfügung.

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